Was wäre, wenn Ihre Nachhaltigkeitsleistung zum Wettbewerbsvorteil wird?

Was ist ein Sustainability Handprint?

Viele Produkte und Dienstleistungen helfen ihren Kunden dabei, Emissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schonen, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dennoch liegt der Fokus oft auf den negativen Auswirkungen, während positive Beiträge unsichtbar bleiben.

Ein Sustainability Handprint beschreibt die positiven Wirkungen, die ein Produkt oder eine Dienstleistung entlang der nachgelagerten Wertschöpfungskette ermöglichen kann – von Kundenprozessen und Produktionsabläufen bis hin zur Nutzung durch Endverbraucher. Er bietet einen strukturierten Ansatz, um diesen Mehrwert zu identifizieren, zu bewerten und zu kommunizieren. So werden Nachhaltigkeitsbeiträge in greifbare geschäftliche Vorteile übersetzt.

Zwei Seiten der Nachhaltigkeit

Vom Footprint zum Handprint

Während der Footprint Unternehmen dabei unterstützt, ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen zu verstehen und zu reduzieren, macht der Handprint die positiven Nachhaltigkeitswirkungen sichtbar, die Produkte und Dienstleistungen für Kunden und entlang von Wertschöpfungsketten ermöglichen können.

Gemeinsam liefern beide Perspektiven ein ergänzendes und ganzheitliches Bild der Nachhaltigkeitsleistung.

Footprint: Welche negativen Auswirkungen verursacht ein Produkt?

• Fokus: Risikominimierung, Schadensbegrenzung und Compliance
• Ziel: Negative Auswirkungen reduzieren

Handprint: Welche positiven Nachhaltigkeitswirkungen ermöglicht ein Produkt?

• Fokus: Wertschöpfung, Innovation und positiver Beitrag
• Ziel: Positive Auswirkungen steigern

Der Footprint misst den Einfluss. Der Handprint macht den Nutzen sichtbar.

Mehrwert für Ihr Unternehmen

Aus Nachhaltigkeit geschäftlichen Nutzen schaffen

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Nachhaltigkeit greifbar machen

Übersetzen Sie die Nachhaltigkeitsleistung Ihrer Produkte in konkrete Ergebnisse, wie reduzierte Emissionen, Ressourceneinsparungen oder eine verbesserte Kreislauffähigkeit.

Ihre Lösungen differenzieren

Ersetzen Sie allgemeine Nachhaltigkeitsaussagen durch messbare und kundenrelevante Nachhaltigkeitsvorteile, die einen echten Unterschied machen.

Die Kundenperspektive erweitern

Gehen Sie über Produktmerkmale und Preisdiskussionen hinaus und sprechen Sie mit Ihren Kunden über Nachhaltigkeitsherausforderungen, Chancen und langfristige Wertschöpfung.

Geschäftswachstum unterstützen

Verknüpfen Sie Nachhaltigkeitsleistungen mit geschäftlichen Chancen, Kundenanforderungen und sich wandelnden Markterwartungen.

Einen Business Case für Nachhaltigkeit schaffen

Zeigen Sie auf, wie Nachhaltigkeit zum Unternehmenserfolg beiträgt, indem Sie ökologische und soziale Wertschöpfung mit kommerziellen Strategien verbinden.

Unser Handprint Workshop 2027

Wie Handprinting hilft, Nachhaltigkeit erfolgreich zu vermarkten

Gemeinsam mit Branchenexperten und Fachkollegen lernen die Teilnehmenden, Nachhaltigkeitspotenziale zu identifizieren, Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und Nachhaltigkeitsvorteile in überzeugende Wertversprechen zu übersetzen.

Das erwartet Sie

• Impulsvorträge zu Nachhaltigkeit, Handprinting und Praxisbeispielen aus der Wirtschaft.
• Interaktive Workshop-Sessions mit Fokus auf Kundenbedürfnisse und Geschäftspotenziale.
• Fachaustausch und Networking mit Branchenkollegen und Nachhaltigkeitsexperten.

Wie wir Handprints in Kundennutzen verwandeln

Ein Handprint schafft erst dann echten Mehrwert, wenn er sichtbar und nutzbar wird. Unser strukturierter 5-Schritte-Ansatz unterstützt Unternehmen dabei, Nachhaltigkeitswirkungen zu identifizieren, ihren Wert zu quantifizieren und daraus überzeugende Kundenvorteile abzuleiten.

Kundenbedürfnisse verstehen

Identifizieren Sie relevante Nachhaltigkeitsherausforderungen, Prioritäten und Erwartungen entlang verschiedener Kundensegmente, Märkte und Wertschöpfungsketten.

Leitfrage: Welche Anforderungen und Ziele prägen den Nachhaltigkeitsansatz Ihrer Kunden?

Relevante Lösungen identifizieren

Ermitteln Sie, welche Produkte, Dienstleistungen oder Technologien zur Erfüllung der identifizierten Kundenbedürfnisse und Ziele beitragen können.

Leitfrage: Welche Nachhaltigkeitsvorteile kann Ihr Produkt beim Kunden erzeugen?

Nachhaltigkeits-Wertversprechen entwickeln

Übersetzen Sie die erzielten Nachhaltigkeitswirkungen in klare und differenzierende Wertversprechen.

Leitfrage: Warum sollte sich der Kunde dafür interessieren?

Kundennutzen quantifizieren

Untermauern Sie Ihre Wertversprechen mit belastbaren Daten und messbaren Ergebnissen im Einklang mit relevanten regulatorischen Anforderungen.

Leitfrage: Wie lässt sich der Mehrwert glaubwürdig nachweisen?

Kundenaktivierung und Marktbearbeitung

Kommunizieren Sie den Nachhaltigkeitsmehrwert wirksam durch Vertriebsmaterialien, gezielte Kundengespräche und eine überzeugende Marktpositionierung.

Leitfrage: Wie gelangt der Nachhaltigkeitsmehrwert erfolgreich in den Markt?

Drei Praxisbeispiele für Sustainability Handprints

INDUSTRIELLE FERTIGUNG

Intelligente Monitoring-Chips für Industrieanlagen

Technologie: Halbleiter ermöglichen die Echtzeitüberwachung von Maschinen und Produktionsanlagen. So können Hersteller Leistung, Energieverbrauch und Wartungsbedarf kontinuierlich verfolgen.

Handprint: Intelligente Monitoring-Chips helfen dabei, Ineffizienzen zu erkennen, den Energieverbrauch zu senken und den Ressourceneinsatz entlang der gesamten Produktion zu optimieren.

LANDWIRTSCHAFT

Niedrigwüchsiger Mais für einen effizienteren Ressourceneinsatz

Technologie: Niedrigwüchsiger Mais ermöglicht den Zugang zu Feldern auch in späteren Wachstumsphasen mit Standardmaschinen. Dadurch kann Dünger genau dann ausgebracht werden, wenn die Pflanzen ihn benötigen.

Handprint: Niedrigwüchsiger Mais hilft Landwirten, die Stickstoffeffizienz zu verbessern, Düngerverluste zu reduzieren und Ressourcen effizienter einzusetzen, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.

ELEKTROHAUSHALTSGERÄTE

Effiziente Waschprogramme reduzieren den Wasserverbrauch

Technologie: Eine Waschmaschine nutzt intelligente Sensoren und optimierte Waschprogramme, um den Wasser- und Energieverbrauch pro Waschgang zu reduzieren.

Handprint: Intelligente Waschprogramme ermöglichen einen geringeren Ressourcenverbrauch im Alltag und helfen Verbrauchern, Energie- und Wasserkosten zu senken.

FAQ

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Kann ein Produkt sowohl einen Footprint als auch einen Handprint haben?

Ja. Jedes Produkt kann gleichzeitig Auswirkungen entlang seines Lebenszyklus verursachen und zugleich positive Nachhaltigkeitseffekte für Kunden und Anwender ermöglichen.

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Gibt es einen etablierten Standard zur Berechnung von Handprints?

Derzeit gibt es keinen einheitlichen Standard zur Berechnung von Sustainability Handprints. Stattdessen greifen Organisationen auf etablierte Rahmenwerke zurück, beispielsweise ISO 14040/14044 für Ökobilanzen (Life Cycle Assessment), ISO 14067 für Product Carbon Footprints sowie Leitfäden wie die WBCSD Avoided Emissions Guidance und den Carbon Handprint Guide.

Da es keine spezielle Handprint-Zertifizierung gibt, hängt die Glaubwürdigkeit von einer transparenten Methodik, realistischen Vergleichen, klar definierten Annahmen und Systemgrenzen sowie einer getrennten Darstellung von Handprint und Produkt-Footprint ab. Für öffentliche Vergleiche wird eine unabhängige fachliche Prüfung dringend empfohlen. Aussagen sollten daher eher als „berechnet nach“ oder „geprüft durch“ formuliert werden und nicht als „zertifizierter Handprint

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Wie unterscheidet sich ein Handprint von einer LCA-Berechnung?

Eine Ökobilanz (Life Cycle Assessment, LCA) bewertet in der Regel die Umweltauswirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus, von der Rohstoffgewinnung bis zum Lebensende.

Ein Handprint ergänzt diese Perspektive, indem er die positiven Nachhaltigkeitswirkungen in den Fokus stellt, die ein Produkt oder eine Dienstleistung für Kunden und Anwender ermöglichen kann. Während LCAs helfen, Auswirkungen zu verstehen, machen Handprints den geschaffenen Nachhaltigkeitsmehrwert sichtbar.

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Welche Daten werden benötigt, um einen Handprint zu bewerten?

Die erforderlichen Daten hängen vom Produkt, der Branche und dem betrachteten Nachhaltigkeitseffekt ab. Typische Eingangsgrößen können Produktleistungsdaten, Anwendungsszenarien beim Kunden, Nachhaltigkeitskennzahlen sowie Informationen zur Alternativlösung oder zur zugrunde gelegten Referenzsituation (Baseline) umfassen.

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Was bedeutet die EU Empowering Consumers Directive (EmpCo) für Handprint-Aussagen?

Seit September 2026 gelten durch die EmpCo-Richtlinie strengere Anforderungen für Nachhaltigkeitsaussagen in der Verbraucherkommunikation. Verboten sind unter anderem vage Umweltaussagen, Klimaneutralitätsversprechen auf Basis von Kompensationen sowie irreführende produktspezifische Nachhaltigkeitsaussagen.

Diese spezifischen Verbote gelten zwar nicht unmittelbar für die reine B2B-Kommunikation, dennoch müssen alle Aussagen wahrheitsgemäß und nicht irreführend sein, da B2B-Materialien häufig indirekt auch Verbraucher erreichen.

EmpCo verbietet Handprint-Aussagen grundsätzlich nicht. Sie bleiben zulässig, sofern sie spezifisch, quantifiziert und vergleichend sind, eine klar benannte Referenz enthalten, den Geltungsbereich und die verwendete Methodik offenlegen und den Handprint nicht mit dem Footprint des Produkts verrechnen.

Unsere Experten

Dr. Michael Kühnen

Manager

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ELFIN Team

Christina Montag

Senior Consultant

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Anne Frommelt

Senior Consultant

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Möchten Sie den Wert Ihrer Nachhaltigkeitsleistung sichtbar machen?

Lassen Sie uns gemeinsam entdecken, wie Sustainability Handprints Ihrem Unternehmen dabei helfen können, überzeugendere Kundennutzenversprechen zu entwickeln, Lösungen wirkungsvoll zu differenzieren und nachhaltiges Wachstum zu fördern.

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